Aktuelles

Mitführpflicht Warnwesten

Ab 1. Juli 2014 gilt die Warnwestenpflicht auch für Deutschland !

Nach § 53a Abs. 2 STVZO sind davon alle Personenkraftwagen, Lastkraftwagen, Zugmaschinen und Omnibusse, nicht jedoch Motorräder betroffen. Die Warnwesten müssen der europäischen Norm EN 471 entsprechen, d.h. fluoreszierend orange-rot, orange oder gelb sein und im unteren Bereich der Rück- und Vorderseite über zwei reflektierende Streifen verfügen. (Quelle KFZ-Innung)

Die neue Tachographenpflicht

100 Km Radius ab März 2015

Nachdem das EU-Parlament im Januar die neue Tachographenpflicht beschlossen hat, gibt es nun auch mehr Klarheit darüber, ab wann die Regelungen genau gelten:

Die Verordnung tritt grundsätzlich am Tag nach der Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft. Das soll spätestens Anfang März 2014 der Fall sein. Das heißt aber längst nicht, dass damit auch alle einzelnen Regelungen in Kraft treten.

Die Ausnahme, dass Handwerker zum Transport von Materialien in einem Radius von 100 Kilometern ohne Fahrtenschreiber fahren dürfen, soll ein Jahr nach Amtsblatt-Eintrag gelten: also wohl Ende Februar 2015. Mit dieser Regelung wird der bisherige Radius von 50 Kilometer verdoppelt (gilt für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen)

Andere Regeln werden aber erst nach zwei Jahren umgesetzt. Denn die Änderungsverordnung enthält manche Neuregelung zu technischen Aspekten, die erst nach und nach eingeführt werden. Die EU-Kommision legt derzeit die technischen Anforderungen für die "intelligenten Fahrtenschreiber" fest. Alle neuen Regelungen der Verordnung gelten direkt und werden in gleicher Weise in allen Mitgliedstaaten umgesetzt. Es bedarf keiner expliziten Übernahme durch nationale Gesetze mehr. Bis auf Weiteres gelten damit die bestehenden handwerksrelevanten Regelungen fort.

(Quelle: Deutsche Handwerkszeitung Ausg. 4 2014)

Iveco Stralis Hi-Way Truck of the Year 2013

Der neue Stralis Hi-Way, das Flaggschiff von Iveco, ist "International Truck of the Year 2013". Der Preis wird jährlich von 25 führenden Fachjournalisten vergeben. Die Auszeichnung wurde während der 64. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover (Publikumstage: 20. - 27.9.2012) überreicht.

Das Toilettenbuch

Die Kosten für den Toilettengang und das Duschen an Autobahnen können LKW-Fahrer ab sofort nicht mehr pauschal in der Steuererklärung ansetzen, meldete die Süddeutsche Zeitung. Viele Finanzämter hatten bisher eine Pauschale von fünf Euro für die täglichen „Reisenebenkosten“ der LKW-Fahrer akzeptiert. Der Bundesfinanzhof hatte vergangenen März sogar noch erklärt, dass dieser Betrag „durchaus akzeptabel“ sei. Dieser Praxis hat das Bundesfinanzministerium jetzt aber einen Riegel vorgeschoben. In einem zweiseitigen Schreiben an die obersten Finanzbehörden der Länder legt das Ministerium fest, wie die rund 1,5 Millionen LKW-Fahrer in Deutschland künftig ihre Kosten für den Klogang und das Duschen ansetzen müssen.

Demnach müssen Fahrer eine Art Toilettenbuch führen, in dem sie jeden kostenpflichtigen Klogang und jedes Duschen inklusive Kosten aufschreiben und möglichst alle Belege dafür sammeln. Zudem sollen die Fahrer alle eventuell erhaltenen Wert-Bons von den Beträgen abziehen. Daraus berechnet das Finanzamt dann einen Durchschnittswert, der für jeden Fahrtag angesetzt wird.